BRAUNGART EPEA

Michael BraungartStudie für Vorarlberg – Potenziale zur Circular Economy und Cradle to Cradle

Studie für Vorarlberg – Potenziale zur Circular Economy und Cradle to Cradle

Vorarlberg im Westen Österreichs. Das mit einer Bevölkerung von knapp 400.000 Menschen zweitgrößte Bundesland beeindruckt mit seiner atemberaubenden Natur und einer starken Wertschätzung für Regionalität und Gemeinschaft. Aufgrund umsichtiger Entscheidungen in der Vergangenheit, ist die Region mit einer erfolgreichen Wirtschaft ausgestattet, welche das Potenzial hat, sich zukunftsfähig und innovativ aufzustellen. Trotz der öffentlichen Wahrnehmung, dass eine Circular Economy und Cradle to Cradle eine wichtige Rolle bei der Transformation der Wirtschaft spielen, sind diese Begriffe für viele Unternehmen noch wenig greifbar.

Im Rahmen des Programms Dis.Kurs Zukunft – Strategien für morgen der Wirtschaftskammer Vorarlberg, welches in acht Themenfeldern richtungsweisende Projekte angestoßen soll, hielt Prof. Dr. Michael Braungart daher im Oktober 2021 einen Impulsvortrag zum Thema von Innovationschancen des Cradle to Cradle Designkonzeptes. Diese Veranstaltung war der Auftakt für eine groß angelegte Studie, durchgeführt von BRAUNGART EPEA, zur Identifizierung von Potenzialen und möglichen Entwicklungschancen der Region in Richtung einer zirkulären Wertschöpfung mit Hilfe von Cradle to Cradle. Die Studie soll auch dabei helfen, das Verständnis für die angesprochenen Themen zu fördern und die praktische Umsetzung zu erleichtern.

Teil der Studie ist eine Analyse der strukturellen Bedingungen Vorarlbergs, eine Umfrage mit über 500 teilnehmenden Unternehmen zum Thema Circular Economy und Cradle to Cradle, eine Reihe von Workshops für die dort ansässigen Unternehmen, sowie der abschließende Bericht. Hier sind die Ergebnisse zusammengefasst und dieser beinhaltet eine Roadmap mit konkreten Handlungsmöglichkeiten für die öffentliche Verwaltung in Vorarlberg und die verschiedenen Branchen der Wirtschaft.

Wie die Studie zeigt, ist eine stärkere Vernetzung notwendig, damit eine ganzheitliche Transformation der Wirtschaft erfolgen kann. Informationsaustausch, Kooperationen, Möglichkeiten zur Förderung und der Aufbau der notwendigen Infrastruktur sind Ziele, die dabei im Vordergrund stehen. Die Digitalisierung spielt dabei eine große Rolle, um das Ressourcenmanagement möglichst effektiv zu gestalten. Nur so können langfristig Materialbanken aufgebaut werden und innovative Geschäftsmodelle entwickelt werden, die Produkte als Services anbieten. Dadurch, dass auch viele kleinere und traditionelle Unternehmen in Vorarlberg beheimatet sind, müssen diese bei der Unterstützung besonders berücksichtigt werden.

Im Rahmen der Workshops entstanden bereits erste Projektideen zur Umsetzung des Konzeptes. Außerdem wurde Anfang 2022 das Innovationsnetzwerk Circular Economy Vorarlberg ins Leben gerufen mit dem Ziel das Thema weiter voranzutreiben und die heimischen Unternehmen in Bezug auf die Circular Economy zu informieren und zu unterstützen

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